Einführung
Der Auftragnehmer Etam, unter Verdacht der Korruption, hat Verträge im Wert von 585 Millionen Dollar auf der BR-319, einer Straße, die Manaus (AM) mit Porto Velho (RO) verbindet, gesammelt. Der jüngste Vertrag, im Wert von 223,5 Millionen Dollar, wurde von der Regionalverwaltung des Nationalen Departements für Infrastruktur und Verkehr (DNIT) in Amazonas unterzeichnet.
Der Vertrag und seine Ziele
Der Vertrag umfasst den Abschnitt zwischen Kilometer 513,80 und 656,40 der BR-319, mit einer Länge von 142 Kilometern. Die Maßnahmen umfassen das Stopfen von Schlaglöchern, die Reinigung von Entwässerungsgräben und sofortige Reparaturen an der Straßenoberfläche.
Untersuchungen und Kontroversen
Etam war das Ziel von Ermittlungen der Bundespolizei wegen Korruption. Die Operation Ptolomeu zielte auf die Verwaltung von Gladson Cameli (PP), ehemaliger Gouverneur von Acre, ab, der zurückgetreten ist, um für den Senat zu kandidieren. Im Mai verurteilte der Oberste Gerichtshof (STJ) Cameli zu 25 Jahren und 9 Monaten Haft wegen Verbrechen der organisierten Kriminalität, aktiver und passiver Korruption, Veruntreuung, Geldwäsche und Betrug bei der Ausschreibung.
Sozio-ökologische Risiken
Die sozio-ökologischen, gesundheitlichen und humanitären Risiken, die mit dem Asphaltieren der Straße verbunden sind, wurden in einem Brief erwähnt, der von Forschern von 14 brasilianischen und internationalen Institutionen an den Vatikan übergeben wurde. Das Dokument wies auch auf die Bedrohungen durch die Kaliumförderung in Autazes (AM) und die Schwächung der Umweltgenehmigung in Brasilien hin.
Schlussfolgerung
Die Ansammlung von Verträgen durch Etam auf der BR-319 wirft Fragen über die Transparenz und Integrität des Ausschreibungsprozesses auf. Darüber hinaus müssen die sozio-ökologischen Risiken, die mit dem Asphaltieren der Straße verbunden sind, sorgfältig berücksichtigt werden, um irreparable Schäden an der Region zu vermeiden.
Quelle / Referenz
Ursprüngliche URL: https://climainfo.org.br/2026/06/25/construtora-sob-suspeita-acumula-contratos-de-r-585-milhoes-na-br-319/