Die Fischerei ist eine grundlegende Aktivität für die Wirtschaft und die Nahrungsmittelsicherheit vieler afrikanischer Länder, einschließlich Ghana. Allerdings bedrohen Überfischung und Zerstörung der Meeresökosysteme die Nachhaltigkeit dieser Branche. Ein ghanesischer Wissenschaftler, Issah Seidu, ist bemüht, den Peixe-Viola, eine Art von Rochen, der in den Gewässern Ghanas verschwindet, zu retten.
Was passiert
Die Fischer in Ghana sind für ihre Fähigkeiten und ihre Kühnheit bekannt, sie reisen entlang der westafrikanischen Küste, um an den ergiebigsten Stellen zu fischen. Allerdings führen Überfischung und Zerstörung der Meeresökosysteme zu einem deutlichen Rückgang der Fischbestände. Laut Issah Seidu, dem Gründer der Meeresschutz-NGO AquaLife, nehmen die Bestände von Fischarten wie Thunfisch, Sardinen und Makrelen ab.
Darüber hinaus nimmt die Fischerei von Elasmobranchen, wie Haie und Rochen, zu. Diese Arten sind sehr gefragt wegen ihres Fleisches und anderer Produkte. Allerdings führt die Überfischung dieser Arten zu einem deutlichen Rückgang ihrer Populationen. Seidu behauptet, dass die Fischer, die er für seine Forschung interviewt hat, sagten, sie hätten seit den 1980er Jahren keinen Sägefisch mehr in ghanesischen Gewässern gesehen und dass es acht Jahre her ist, dass die Fischschwanz-Teufelsrochen nicht mehr gefangen wurden.
Warum es wichtig ist
Der Verlust von Meeresarten wie dem Peixe-Viola kann erhebliche Folgen für die Nahrungsmittelsicherheit und die Wirtschaft Ghanas haben. Die Fischerei ist eine wichtige Quelle für Proteine für die ghanesische Bevölkerung, und der Verlust von Arten kann zu einer Nahrungsmittelknappheit führen. Darüber hinaus kann der Verlust der Meeresbiodiversität negative Folgen für die Meeresökosysteme und die Gesundheit des Ozeans haben.
Seidu behauptet, dass der Peixe-Viola an einem kritischen Punkt ist wegen seines weißen und wertvollen Fleisches. Die Nachfrage nach dieser Art nimmt zu, was zu Überfischung und lokaler Ausrottung führen kann. Seidu arbeitet daran, die Fischer und die lokalen Gemeinschaften über die Wichtigkeit der Erhaltung des Peixe-Viola und anderer Elasmobranchen aufzuklären.
Der wissenschaftliche Mechanismus dahinter
Die Überfischung ist einer der Hauptgründe für den Rückgang der Fischbestände. Die übermäßige Fischerei kann zu einer deutlichen Reduzierung der Population einer Art führen, wodurch sie anfälliger für die Ausrottung wird. Darüber hinaus kann die Zerstörung der Meeresökosysteme, wie der Verlust von Lebensräumen und die Verschmutzung, auch zum Rückgang der Fischbestände beitragen.
Die Elasmobranchen, wie der Peixe-Viola, sind besonders anfällig für die Überfischung wegen ihrer Biologie. Sie haben eine langsame Wachstumsrate und eine lange Lebenserwartung, was sie anfälliger für die Überfischung macht. Darüber hinaus kann die Fischerei von Elasmobranchen negative Folgen für die Meeresökosysteme haben, da diese Arten eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts der Ökosysteme spielen.
Größerer Kontext
Die Überfischung und die Zerstörung der Meeresökosysteme sind globale Probleme. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) werden etwa 30% der Fischbestände der Welt auf nicht nachhaltige Weise gefischt. Darüber hinaus ist der Verlust der Meeresbiodiversität ein wachsendes Problem, mit vielen Fischarten und anderen Meeresorganismen, die im Rückgang begriffen sind.
Es gibt jedoch Hoffnung für die Zukunft. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Meeresschutzes nimmt zu, und viele Länder setzen Maßnahmen um, um die Meeresökosysteme und die Meeresarten zu schützen. Seidu arbeitet daran, die Fischer und die lokalen Gemeinschaften über die Wichtigkeit der Erhaltung des Peixe-Viola und anderer Elasmobranchen aufzuklären und entwickelt Projekte, um die nachhaltige Fischerei und den Meeresschutz zu fördern.
Was als Nächstes passiert
Seidu arbeitet daran, Projekte zu entwickeln, um die nachhaltige Fischerei und den Meeresschutz in Ghana zu fördern. Er arbeitet mit Fischern, lokalen Gemeinschaften und anderen Organisationen zusammen, um die Fischer und die Gemeinschaften über die Wichtigkeit der Erhaltung des Peixe-Viola und anderer Elasmobranchen aufzuklären.
Darüber hinaus arbeitet Seidu daran, Politiken und Vorschriften zu entwickeln, um die Meeresökosysteme und die Meeresarten in Ghana zu schützen. Er arbeitet mit der ghanesischen Regierung und anderen Organisationen zusammen, um Pläne für den Meeresschutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der Meeresressourcen zu entwickeln.
Es ist wichtig, dass die internationale Gemeinschaft die Bemühungen um den Meeresschutz in Ghana und in anderen Ländern unterstützt. Der Meeresschutz ist ein globales Problem, und es bedarf einer kooperativen Herangehensweise, um die Meeresökosysteme und die Meeresarten zu schützen.
Quelle / Referenz
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Mongabay veröffentlicht.