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Geschützte Meeresgebiete: Eine Herausforderung gegenüber treibenden Fischereigeräten

KI-moderiert

Die Herausforderung der treibenden Fischereigeräte

Für ein geschütztes Meeresgebiet soll eine Linie auf der Karte rechtliche Bedeutung haben. Sie informiert die Fischerboote, wo sie nicht hingehen dürfen. Sie informiert die Verwalter, wo ihre Autorität beginnt. Sie informiert die Regierungen, was sie versprochen haben zu schützen. Auf dem offenen Ozean kann diese Linie jedoch schwer zu verteidigen sein. Die Fische schwimmen durch sie hindurch. Die Strömungen kreuzen sie. Plastik und verlorene Ausrüstung treiben in sie hinein. Ein Schutzgebiet kann für Fischerboote gesperrt sein und dennoch die Abfälle der industriellen Fischerei erhalten.

Ein kürzlich in Science Advances veröffentlichter Artikel zeigt, wie gravierend dieses Problem für eine weit verbreitete Fischereitechnologie ist: die treibenden Fischansammlungsgeräte oder dFADs. Diese sind schwimmende Bojen, oft mit Satellitenbojen und Echoloten ausgestattet, die den Schleppnetzflotten helfen, Thunfisch zu finden und zu fangen. Thunfisch und andere Arten sammeln sich um schwimmende Objekte. Für die Fischereiunternehmen machen die dFADs einen beweglichen und unvorhersehbaren Ozean einfacher zu erforschen. Für die Schutzgebiete schaffen sie ein anderes Problem.

Warum es wichtig ist

Die Auswirkungen der dFADs auf die geschützten Meeresgebiete sind erheblich. Sie können außerhalb eines Schutzgebiets implantiert, in es hineintreiben, Fische ansammeln, Wildtiere verfangen, brechen, sinken oder an Strände und Riffe getrieben werden. All dies kann geschehen, ohne dass ein Boot die Grenze überquert. Darüber hinaus werden die Daten der Bojen in der Regel von den Fischereiunternehmen kontrolliert, was es den Verwaltern erschwert, diese Geräte zu überwachen.

Die Wissenschaft hinter den dFADs

Die dFADs funktionieren, indem sie das natürliche Verhalten der Fische ausnutzen, sich um schwimmende Objekte zu sammeln. Dies erleichtert die Fangarbeit für die Schleppnetzflotten, schafft aber auch ein Risiko für die Meeresarten, die sich verfangen oder unbeabsichtigt gefangen werden. Die Drift dieser Geräte in die Schutzgebiete kann zu einem Verlust der Artenvielfalt und zu Schäden an den Meeresökosystemen führen.

Größerer Kontext

Das Problem der dFADs ist nicht isoliert. Es ist Teil einer umfassenderen Frage zur Verwaltung der geschützten Meeresgebiete und der Regulierung der industriellen Fischerei. Der Mangel an Transparenz und Kooperation zwischen den Fischereiunternehmen und den Verwaltern der Schutzgebiete erschwert die Umsetzung wirksamer Maßnahmen, um die Drift dieser Geräte in die Schutzgebiete zu verhindern.

Was als Nächstes geschieht

Es ist notwendig, gemeinsam gegen das Problem der dFADs in den geschützten Meeresgebieten vorzugehen. Dies kann die Implementierung fortschrittlicherer Verfolgungstechnologien, die Schaffung strengerer Vorschriften für die industrielle Fischerei und die Förderung internationaler Kooperation zum Schutz der Ozeane umfassen. Darüber hinaus kann das Bewusstsein für die Auswirkungen der dFADs zu Veränderungen in den Konsummustern und in der Nachfrage nach nachhaltigeren Fischereipraktiken führen.

Folgen und Perspektiven

Der Schutz der Meeresgebiete ist entscheidend für die Erhaltung der Meeresbiodiversität und für die Gesundheit der Ozeanökosysteme. Die Drift der dFADs in diese Gebiete ist eine erhebliche Herausforderung, die eine koordinierte und wirksame Herangehensweise erfordert. Eine kontinuierliche Überwachung und Forschung über die Auswirkungen dieser Geräte sind essentiell, um Strategien zur Minderung und zum Schutz zu entwickeln.

Quelle / Referenz

Originalartikel veröffentlicht auf Mongabay.

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Schlagwörter: Geschützte Meeresgebiete, treibende Fischereigeräte, dFADs, Fischerei, Meeresbiodiversität, Ozeanökosysteme, Nachhaltigkeit

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