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Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft für Plastik: Ein Interview mit Clemence Schmid, Weltwirtschaftsforum

KI-moderiert

Einführung

Die Verschmutzung durch Plastik ist eine der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Jedes Jahr landen mindestens 14 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen, was 80% aller Meeresabfälle in Oberflächenwasser und Tiefsee-Sedimenten ausmacht. In Kenia ist die Situation besonders dramatisch, da Plastik für 20% der 22.000 Tonnen Abfall verantwortlich ist, die täglich im Land produziert werden.

Während der 11. Our-Ocean-Konferenz in der Küstenstadt Mombasa startete die kenianische Regierung gemeinsam mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF) und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in Kenia offiziell die Nationale Plastik-Aktions-Partnerschaft (NPAP Kenia). Diese Initiative zielt darauf ab, den Übergang des Landes zu einer Kreislaufwirtschaft für Plastik zu beschleunigen.

Der Zustand der Verschmutzung durch Plastik in Kenia

In Kenia werden nur 27% der Plastikabfälle gesammelt, von denen 8% recycelt und 19% in unsanitären Deponien oder Müllhalden entsorgt werden. Die nicht ordnungsgemäß gesammelten und verwalteten Plastikabfälle landen oft in Flüssen und Ozeanen, stören Ökosysteme, gefährden die Tierwelt und beeinträchtigen den Tourismus und die Fischerei.

2017 führte Kenia ein Verbot für die Verwendung, Herstellung und Einfuhr von Einweg-Plastiktüten ein. 2020 wurde das Verbot auf Einweg-Plastik in geschützten Gebieten ausgeweitet. Die NPAP Kenia wird den Übergang des Landes zu einer Kreislaufwirtschaft für Plastik beschleunigen, so Clemence Schmid, Direktorin der Globalen Plastik-Aktions-Partnerschaft (GPAP) des Weltwirtschaftsforums (WEF).

Interview mit Clemence Schmid

Clemence Schmid, Direktorin von GPAP, betonte die Bedeutung eines gerechten Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft für Plastik. 'Der einzige mögliche Übergang ist ein gerechter Übergang', erklärte sie. 'Das bedeutet, dass wir die Bedürfnisse und Rechte aller Beteiligten berücksichtigen müssen, einschließlich der lokalen Gemeinschaften, der Arbeitnehmer und der Umwelt'.

Schlussfolgerung

Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft für Plastik ist eine komplexe Herausforderung, die die Zusammenarbeit aller Sektoren der Gesellschaft erfordert. Die NPAP Kenia ist ein Beispiel dafür, wie Regierungen, internationale Organisationen und die Zivilgesellschaft zusammenarbeiten können, um die Verschmutzung durch Plastik anzugehen und nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Quelle / Referenz: Mongabay

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Schlagwörter: Kreislaufwirtschaft, Plastik, Verschmutzung, Kenia, Weltwirtschaftsforum

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