Einführung
Die Bundesregierung hat kürzlich den Anbau-Plan 2026/2027 vorgestellt, der R$ 525,1 Milliarden an Kreditlinien für mittlere und große landwirtschaftliche Produzenten bereitstellen wird. Darüber hinaus wurde das Nationale Programm zur Stärkung der Familienlandwirtschaft (Pronaf) vorgestellt, das R$ 85,2 Milliarden bereitstellen wird.
Der Anbau-Plan und Pronaf
Der Anbau-Plan erhöhte sich um R$ 9 Milliarden im Vergleich zum vorherigen Zyklus, mit R$ 384,9 Milliarden für Betriebs- und Vermarktungsausgaben und R$ 140,2 Milliarden für Investitionsprojekte. Pronaf hingegen erhöhte sich um R$ 6,8 Milliarden. Unter Berücksichtigung anderer Politiken erreicht der Wert für die Familienlandwirtschaft R$ 97,4 Milliarden.
Anreize für gute Umweltpraktiken
Der Anbau-Plan behielt Anreize für gute Umweltpraktiken bei. Der Zinssatz für die Finanzierung des Betriebskapitals kann um bis zu 1% reduziert werden, mit 0,5% für Produzenten mit einem regulierten ländlichen Umweltregister (CAR) und 0,5% für diejenigen, die nachhaltige Praktiken anwenden und anerkannte Zertifizierungen haben.
InvestAgro-Linie und andere Initiativen
Es gibt auch die InvestAgro-Linie, um Solarenergie-, Wind-, Biomasse- und Elektrizitätsspeichersysteme auf landwirtschaftlichen Betrieben zu unterstützen, sowie Mittel für den Bau und die Modernisierung von Lagerhäusern und Kühlkammern, mit dem Schwerpunkt auf die Reduzierung von Lebensmittelverlusten und logistischer Effizienz.
Arbeitsgruppe zur Überwachung von El Niño
Während der Vorstellung des Anbau-Plans wurde eine Verordnung unterzeichnet, um eine Arbeitsgruppe (GT) zur Überwachung und Bewertung der Auswirkungen von El Niño auf die landwirtschaftliche Produktion des Landes zu schaffen. Die Gruppe wird die Aufgabe haben, Risiken für Kulturen wie Soja, Mais und Bohnen zu kartieren und öffentliche Politiken zur Stärkung ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wetterereignissen vorzuschlagen.
Pronaf und Familienlandwirtschaft
Was Pronaf betrifft, sagte die Ministerin für ländliche Entwicklung und Familienlandwirtschaft, Fernanda Machiaveli, dass der Betrag des Programms mehr als 2,4 Millionen Produzenten erreichen sollte. Das Ministerium hat auch mit dem Finanzministerium eine Reduzierung des Zinssatzes für die Finanzierung der Lebensmittelproduktion von 3% auf 2% pro Jahr ausgehandelt.
Schlussfolgerung
Der Anbau-Plan 2026/2027 ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Stärkung der Familienlandwirtschaft in Brasilien. Mit Anreizen für gute Umweltpraktiken und Investitionen in erneuerbare Technologien hat der Plan das Potenzial, die Umweltbilanz der Landwirtschaft zu reduzieren und nachhaltige ländliche Entwicklung zu fördern.