Einführung
Die Glinoga-Integrierte-Farm in der Provinz Quezon, Philippinen, ist ein Beispiel dafür, wie die Landwirtschaft in Harmonie mit den Küstenökosystemen betrieben werden kann. Die Farm, die zwischen Brackwasser-Teichen liegt, ist ein Modell für die Nahrungsmittelproduktion, das die Umwelt nicht zerstört, sondern sie erhält.
Die Geschichte der Farm
Die Familie von Ninieveh Glinoga, der Managerin der Farm, besitzt das Land seit Generationen. In der Vergangenheit produzierte die Farm Kokosnüsse, Kakao und Zuckerrohr, die die Familie ernährten. Allerdings fand die Familie bei einem Besuch im Jahr 2008 die Farm fast unkenntlich vor. Jahre der Brandrodung hatten das Land kahl und leblos zurückgelassen.
Ein Neues Modell für die Landwirtschaft
Die Glinoga-Farm bietet ein anderes Modell für die Landwirtschaft, das mit dem Wasser und der natürlichen Topographie des Ortes arbeitet. Anstatt die Mangroven und Feuchtgebiete zu zerstören, erhält die Farm sie und integriert sie in die Nahrungsmittelproduktion. Dies hilft nicht nur, die Meeresbiodiversität zu erhalten, sondern bietet auch eine Einnahmequelle für die Familie und die lokale Gemeinde.
Vorteile des Modells
Das Modell der Glinoga-Farm hat mehrere Vorteile, darunter die Erhaltung der Meeresbiodiversität, die Aufrechterhaltung der Wasserqualität und die Reduzierung der Küstenerosion. Darüber hinaus hilft die Farm auch, die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern, indem sie die Fähigkeit des Landes, Kohlendioxid aufzunehmen, erhält.
Schlussfolgerung
Die Glinoga-Integrierte-Farm ist ein Beispiel dafür, wie die Landwirtschaft nachhaltig und in Harmonie mit der Umwelt betrieben werden kann. Das Modell der Farm ist ein Plan für andere Küstengemeinden auf den Philippinen und auf der ganzen Welt und kann helfen, den Verlust der Biodiversität zu reduzieren und die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern.
Quelle / Referenz
Quelle: Mongabay