Extreme Hitzewellen: Was passiert
Das Vereinigte Königreich und Europa haben extreme Hitzewellen erlebt, mit Temperaturen, die von Greenpeace gemessen wurden und bis zu 53C in einem Kinderspielplatz in London in den letzten Wochen erreichten. Es ist offensichtlich, dass unsere Städte nicht für die hohen Temperaturen gerüstet sind, die durch die Klimakrise verursacht werden.
Da der 'Super El Niño' bevorsteht, wird das nächste Jahr wahrscheinlich noch heißer. Aber unternimmt jemand wirklich etwas dagegen? Die stellvertretende Leiterin der Meinungsseiten von The Guardian, Kirsty Major, sucht nach Kinderspielplätzen, die sich an unsere neue Realität anpassen.
Warum es wichtig ist
Extreme Hitzewellen haben schwerwiegende Folgen für die menschliche Gesundheit, insbesondere für ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen. Darüber hinaus sind Städte aufgrund des urbanen Wärmeinseleffekts besonders anfällig, der die Temperaturen um bis zu 10C im Vergleich zu ländlichen Gebieten erhöhen kann.
Städte sind auch für einen großen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich, was sie zu einem wichtigen Schwerpunkt für Maßnahmen zur Minderung der Klimakrise macht. Allerdings kann der Mangel an angemessener Infrastruktur und städtischer Planung es den Städten erschweren, mit den Folgen der globalen Erwärmung umzugehen.
Der Mechanismus hinter den Hitzewellen
Hitzewellen werden durch eine Kombination von Faktoren verursacht, einschließlich des Klimawandels, der Urbanisierung und des Mangels an Vegetation. Die Urbanisierung kann zur Bildung von urbanen Wärmeinseln führen, die urbanen Gebiete sind, die erheblich wärmer sind als die umliegenden ländlichen Gebiete.
Dies liegt daran, dass Städte eine große Menge an harten Oberflächen wie Asphalt und Beton haben, die Wärme absorbieren und speichern. Darüber hinaus kann der Mangel an Vegetation in städtischen Gebieten die Evapotranspiration verringern, der Prozess, bei dem Pflanzen Wasser in die Atmosphäre abgeben, was dazu beitragen kann, die Umgebung abzukühlen.
Größerer Kontext
Extreme Hitzewellen sind kein neues Phänomen, aber sie werden aufgrund des Klimawandels häufiger und intensiver. Laut der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat sich die Anzahl der extremen Hitzewellen in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht.
Darüber hinaus haben Hitzewellen einen unverhältnismäßigen Einfluss auf gefährdete Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Städte Strategien entwickeln, um mit Hitzewellen umzugehen, einschließlich der Schaffung von Parks und Grünflächen, der Umsetzung von städtischen Kühlungsmaßnahmen und der Aufklärung der Bevölkerung über die mit Hitzewellen verbundenen Risiken.
Was kommt als nächstes
Da der 'Super El Niño' bevorsteht, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Städte sich auf extreme Hitzewellen vorbereiten. Dies umfasst die Umsetzung von städtischen Kühlungsmaßnahmen, die Schaffung von Parks und Grünflächen und die Aufklärung der Bevölkerung über die mit Hitzewellen verbundenen Risiken.
Darüber hinaus ist es von entscheidender Bedeutung, dass Städte Strategien entwickeln, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Auswirkungen der Klimakrise zu mildern. Dies umfasst die Umsetzung von Maßnahmen für nachhaltige Verkehrspolitik, die Förderung von Energieeffizienz und die Schaffung von Programmen für Recycling und Abfallreduzierung.
Quelle / Referenz
Quelle: The Guardian Environment