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Die Fußball-WM 2026: Ein Turnier geprägt von Hitze und Verschmutzung

KI-moderiert Fakten mit wissenschaftlichen Datenbanken überprüft

Was passierte: Die Fußball-WM 2026 und ihre klimatischen Auswirkungen

Die Fußball-WM 2026 der FIFA ist zu Ende gegangen und hat Spuren hinterlassen, die über den Sieg Spaniens hinausgehen. Das Turnier war geprägt von extremen Wetterbedingungen, bei denen Hitze und Feuchtigkeit die Spiele beeinträchtigten, sodass Spieler auf Pausen zur Hydratation warten mussten und Stadien ihre Dächer schlossen. Stürme unterbrachen und verzögerten Spiele, während der Rauch von Waldbränden Warnungen über die Luftqualität in der Region des Endspiels in New York/New Jersey auslöste.

Darüber hinaus hat die Erweiterung des Turniers von 32 auf 48 Nationalmannschaften und die enormen Entfernungen zwischen den Spielorten (Mexiko, USA und Kanada), die über einen Kontinent verstreut sind, dazu geführt, dass dies die WM mit dem größten klimatischen Fußabdruck der Geschichte war. Um die Situation zu verschlimmern, während der Fußball versuchte, sich an die Auswirkungen eines wärmeren Planeten anzupassen, wurde das Turnier von der Aramco, dem größten Ölunternehmen der Welt, gesponsert, dessen Partnerschaft mit der FIFA 34,7 Millionen Tonnen zusätzlichen CO₂-Äquivalents erzeugen könnte.

Warum es wichtig ist: Die realen Risiken und Folgen

Die Episoden zeigten, wie der Fußball bereits in einem anderen Klima als bei den WM-Turnieren vor drei oder vier Jahrzehnten ausgetragen wird. Dies betont ein Briefing, das von den Organisationen Cool Down – Sport for Climate Action Network, Fossil Free Football und New Weather Institute erstellt wurde, das analysiert, wie die Klimakrise die WM beeinflusste und wie das Turnier selbst dazu beigetragen hat, sie zu verschlimmern.

Das Briefing hebt hervor, dass die Fußball-WM 2026 die Auswirkungen der Klimakrise aufzeigte und die verschmutzendste in der Geschichte war, wobei extreme Hitze Teil des Wettbewerbs wurde und die Aramco einige der sichtbarsten Räume des Turniers einnahm.

Die Wissenschaft dahinter: Das Verständnis des Klimamechanismus

Analysen von Climate Central und der World Weather Attribution (WWA) deuteten bereits darauf hin, dass Hitze einer der Hauptakteure des Wettbewerbs sein würde. Climate Central schätzte, dass die Klimaveränderungen die Wahrscheinlichkeit von Temperaturen über 28°C bei 97 der 104 Spiele erhöhen und dass 14 der 16 Stadien bis 2050 mit zunehmenden Risiken extremer Hitze konfrontiert sein werden.

Diese Grenze gilt als kritisch, da Spiele, die bei Temperaturen über 28°C WBGT (ein Index, der vier Hauptfaktoren kombiniert: Lufttemperatur, Feuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und direkte Sonneneinstrahlung) ausgetragen werden, nach Ansicht der FIFPRO, dem Gewerkschaftsverband der Profispieler, verschoben oder neu angesetzt werden sollten. Die FIFA sieht jedoch nur eine Unterbrechung vor, wenn der WBGT 32°C übersteigt.

Größerer Kontext: Wie sich dies mit anderen Ereignissen und Forschungen vergleicht

Zehn Städte, die 2026 Spiele austrugen, hatten auch bei den WM-Turnieren 1986 oder 1994 Spiele ausgetragen. Heute sind extrem heiße Tage im Juni und Juli an diesen Orten etwa dreimal häufiger als bei den vorherigen Ausgaben. In Miami und Mexiko-Stadt treten sie etwa siebenmal häufiger auf.

„Diese WM kehrte zu vielen der gleichen Städte wie 1986 und 1994 zurück, aber nicht zum gleichen Klima“, fasste Simon Stiell, Exekutivsekretär der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), zusammen.

Was als Nächstes kommt: Auswirkungen und offene Fragen

Das Briefing betont, dass die WM Herausforderungen vorweggenommen hat, die die nächsten Ausgaben begleiten werden. 2027 wird Brasilien die Frauen-WM ausrichten, die auch die Aramco als Sponsor haben wird. 2030 wird das Männerturnier auf drei Kontinenten ausgetragen, wodurch die mit den Reisen verbundenen Emissionen noch weiter ansteigen – die drei Eröffnungsspiele in Südamerika und der Rest des Wettbewerbs in Portugal, Spanien und Marokko.

Neben dem Einfluss der Reisen wird das Turnier während des europäischen Sommers stattfinden, wenn Städte wie Sevilla und Marrakesch häufig Temperaturen über 35°C aufweisen. Bereits 2034 wird die WM in Saudi-Arabien stattfinden, wo die Hitze erneut eine Anpassung des traditionellen Kalenders erfordern wird.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Das Dokument empfiehlt, dass die FIFA ihre Protokolle zur Wärme-Sicherheit aktualisiert, die Erweiterung des Turniers überdenkt, um Reisen zu reduzieren, und Sponsoring-Verträge mit Unternehmen des fossilen Brennstoffsektors und anderen hochverschmutzenden Branchen beendet.

Die WM 2026 hat gezeigt, dass es nicht mehr möglich ist, den Fußball vom Klima zu trennen, in dem er ausgetragen wird. Die Hitze hat Spiele verändert, Anpassungen erfordert und die Grenzen der Infrastruktur vor einem sich erwärmenden Planeten aufgezeigt. Aber sie hat auch einen weiteren Widerspruch aufgedeckt: Die Anpassung des Sports wird unzureichend sein, solange der Wettbewerb weiterhin seine Emissionen ausweitet und Unternehmen fördert, die dazu beitragen, die Klimakrise zu beschleunigen.

Quelle / Referenz

Ursprüngliche URL: https://climainfo.org.br/2026/07/26/copa-do-mundo-de-2026-expos-impactos-da-crise-climatica-e-foi-a-mais-poluente-da-historia/

Quellname: ClimaInfo

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Schlagwörter: Fußball-WM 2026, Klimakrise, Aramco, FIFA, Klimawandel, Umweltverschmutzung

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