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Waldbrandflächen in Brasilien sinken 2025: Analyse der MapBiomas-Daten und Implikationen für die Zukunft

KI-moderiert Fakten mit wissenschaftlichen Datenbanken überprüft

Wer war von der Abnahme der Waldbrandflächen 2025 betroffen?

Nachdem Brasilien eine seiner schlimmsten Feuersaisons 2024 erlebt hatte, verzeichnete das Land im vergangenen Jahr einen deutlichen Rückgang bei den Waldbrandflächen. Laut dem jährlichen Bericht über Brände in Brasilien, der vom MapBiomas veröffentlicht wurde, verlor das Land 12,7 Millionen Hektar durch Brände im Jahr 2025. Das ist fast die Hälfte der Fläche, die 2024 verzeichnet wurde, und 31% unter dem historischen Durchschnitt seit 1985.

Warum ist die Abnahme der Waldbrandflächen wichtig?

Der Rückgang, der eine Reihe von Expansionen der Brände in den letzten Jahren unterbrach, wurde hauptsächlich von der Amazonas-Region getrieben, deren Waldbrandflächen 2025 mit 3,1 Millionen Hektar den niedrigsten Wert in der historischen Reihe erreichten. Im Vorjahr hatte die Amazonas-Region ihren schlechtesten historischen Wert mit über 15 Millionen Hektar verzeichnet. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf den Erhalt der Artenvielfalt und die Milderung des Klimawandels.

Der wissenschaftliche Mechanismus hinter der Abnahme der Waldbrandflächen

Auch der Cerrado verzeichnete 2025 weniger Brände als den historischen Durchschnitt, bleibt aber das am stärksten von Bränden betroffene Biom mit 8,7 Millionen Hektar verbrannter Fläche. Der Pantanal verzeichnete den größten prozentualen Rückgang unter allen Biomen, mit 121.000 Hektar verbrannter Fläche im vergangenen Jahr – dem niedrigsten Wert in der historischen Reihe. Die Caatinga war das einzige Biom, das 2025 Brände über dem Durchschnitt verzeichnete, mit 505.000 Hektar verbrannter Fläche.

Größerer Kontext: Wie vergleicht sich dies mit anderen Jahren und Regionen

Fast die Hälfte (47%) aller Waldbrandflächen in Brasilien seit 1985 konzentriert sich auf drei Bundesstaaten: Mato Grosso (45,1 Millionen Hektar), Pará (31,6 Millionen) und Maranhão (20,7 Millionen), laut MapBiomas. Auf kommunaler Ebene konzentriert sich 11% aller Waldbrandflächen im Land in den letzten 41 Jahren auf 15 Städte, wobei Corumbá (MS) und São Félix do Xingu (PA) den historischen Spitzenplatz einnehmen.

Was kommt als Nächstes: Implikationen und offene Fragen

Das Panorama der letzten vier Jahrzehnte macht deutlich, wie sich das Feuer zu einem immer häufiger werdenden Problem in den brasilianischen Biomen entwickelt. Laut MapBiomas verbrannte 64% aller Flächen, die seit 1985 in Brasilien Feuer gefangen haben, mehr als einmal, und der Cerrado ist das Biom mit dem größten Anteil an Flächen, die mehr als einmal verbrannt sind (66%). Von der nationalen Gesamtfläche kehrten 52% der Flächen mit wiederkehrenden Bränden innerhalb von vier Jahren zurück.

Folgen und Prognosen für die Zukunft

Diese Daten verstärken die Besorgnis von Wissenschaftlern über den „Super El Niño“, der in den nächsten Monaten extreme Trockenheit in der Amazonas-Region verursachen könnte und so die Ausbreitung von Bränden begünstigt. „In Jahren mit El Niño neigen wir dazu, mehr Waldbrandflächen zu haben (...), weil [das Phänomen] die Vegetation trockener und anfälliger für Brände macht. Und es ist wichtig zu beachten, dass die meisten Brandursachen menschlichen Ursprungs sind“, bemerkte Vera Laisa Arruda, Forscherin am IPAM und MapBiomas.

Quelle / Referenz

Original-URL: https://climainfo.org.br/2026/07/21/mapbiomas-area-queimada-cai-em-2025-e-interrompe-sequencia-de-altas/

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Schlagwörter: Waldbrandflächen, Brasilien, MapBiomas, Klimawandel, Artenvielfalt, Amazonas-Region, Cerrado, Pantanal, Caatinga

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