Was passiert ist: Der Rückgang der freilebenden Geparden im Süden Afrikas
Ein kürzlich durchgeführtes Studie von Forschern der Ashia Cheetah Conservation, der Cheetah Outreach Trust (COT) und der Universität Groningen in den Niederlanden hat ergeben, dass die Population der freilebenden Geparden im Süden Afrikas viel kleiner ist als zuvor angenommen. Die Studie, die drei Jahre und ein halbes Jahr dauerte, von 2022 bis 2026, umfasste fast 100.000 Quadratkilometer Lebensraum entlang der nördlichen Grenze des Landes.
Mithilfe von Fotofallen, GPS-Halsbändern, Umfragen unter Landbesitzern, genetischen Analysen, Kotproben und öffentlichen Sichtungen haben die Forscher den Zensus der freilebenden Geparden (FRCC) kompiliert, der als umfassendste Bewertung der freilebenden Geparden im Süden Afrikas gilt.
Während des Untersuchungszeitraums wurden nur 83 erwachsene, ausgewachsene Geparden und insgesamt 119 Einzeltiere registriert, was einer Reduzierung von 70% gegenüber den vorherigen Schätzungen auf der Grundlage von Modellen entspricht.
Warum es wichtig ist: Die Folgen des Rückgangs der Geparden
Die Entdeckung von weniger als 100 erwachsenen, ausgewachsenen Geparden ist ein starker Indikator dafür, wie sehr die Population im Laufe der Jahre im Süden Afrikas zurückgegangen ist. Aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate unter Gepardenjungen, die bei wildlebenden Tieren bis zu 90% erreichen kann, sind erwachsene, ausgewachsene Geparden für das Überleben der Art unerlässlich.
Die Geparden im Süden Afrikas werden derzeit in vier separate Systeme verwaltet: die freilebende Population, die halbgeschützte Population im Kruger-Nationalpark, die Gepardenfarmen und die Zoos.
Der Mechanismus hinter dem Rückgang: Die Wissenschaft hinter dem Verlust der Artenvielfalt
Der Verlust der Artenvielfalt ist ein komplexer Prozess, der viele Faktoren umfasst, einschließlich der Zerstörung von Lebensräumen, der Fragmentierung von Populationen, der Jagd und der Konkurrenz mit anderen Arten. Im Falle der Geparden gelten der Verlust von Lebensräumen und die Fragmentierung von Populationen als die größten Bedrohungen für ihr Überleben.
Darüber hinaus ist die Konkurrenz mit anderen Arten wie Löwen und Hyänen auch ein wichtiger Faktor beim Rückgang der Geparden. Die Jagd, sowohl für die Gewinnung von Fell als auch für die Kontrolle von Populationen, ist auch eine erhebliche Bedrohung.
Größerer Kontext: Der Rückgang der Geparden im Überblick
Der Rückgang der Geparden im Süden Afrikas ist kein isoliertes Phänomen. Der Verlust der Artenvielfalt ist ein globales Problem, das viele Arten auf der ganzen Welt betrifft. Die Zerstörung von Lebensräumen, die Verschmutzung, die Jagd und der Klimawandel sind nur einige der Faktoren, die zum Verlust der Artenvielfalt beitragen.
Im Falle der Geparden gelten der Verlust von Lebensräumen und die Fragmentierung von Populationen als die größten Bedrohungen für ihr Überleben. Darüber hinaus sind die Konkurrenz mit anderen Arten und die Jagd auch wichtige Faktoren beim Rückgang der Geparden.
Was als nächstes passiert: Auswirkungen und Perspektiven
Der Rückgang der Geparden im Süden Afrikas hat erhebliche Auswirkungen auf den Schutz der Artenvielfalt in dem Land. Der Verlust einer Art wie dem Geparden kann eine Kettenreaktion im gesamten Ökosystem auslösen und andere Arten und ökologische Prozesse beeinträchtigen.
Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die Geparden und ihre Lebensräume zu schützen, einschließlich der Schaffung von Schutzgebieten und der Umsetzung von Schutzprogrammen. Darüber hinaus ist es wichtig, die Öffentlichkeit über die Bedeutung des Schutzes der Artenvielfalt und die Auswirkungen des Rückgangs der Geparden aufzuklären.
Quelle / Referenz
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Mongabay veröffentlicht.