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Umweltgerechtigkeit, Frauen und Abfall: Interview mit der Aktivistin Núbia Malasen Hamida

KI-moderiert

Einführung in den Kampf von Malasen Hamida

Malasen Hamida, eine muslimische Nubierin aus Kibera, Nairobi, ist eine politisch ambitionierte und umweltaktive Frau mit über 25 Jahren Erfahrung im Umweltschutz. Kibera, das von den Nubiern „Land der Wälder“ genannt wird, ist die größte informelle Siedlung in Kenia und liegt auf Land, das die britische Kolonialregierung der nubischen Gemeinschaft zugewiesen hatte, nachdem ihre Vorfahren im King's African Rifles gedient hatten. Diese Zuweisung umfasste einst 1.698 Hektar (4.197 Acres). Heute sind aufgrund der Urbanisierung, Zwangsräumungen, Landraub und sukzessiver Regierungsprojekte nur noch 116 Hektar (288 Acres) im Besitz der Nubier, ohne dass eine Entschädigung angeboten wurde.

Was passiert ist - Der Kampf für Umweltgerechtigkeit

Durch die Mazingira Women Initiative hat Hamida all die Jahre über Abfallmanagement, intelligente Landwirtschaft, Landrechte und weibliche Führung organisiert. („Mazingira“ ist ein swahilisches Wort für Umwelt oder Natur.) Sie ist auch eine dreifache Parlamentskandidatin für den Wahlkreis Kibera und plant, 2027 erneut zu kandidieren. Hamida sprach mit Mongabay an einem kalten Samstagnachmittag, gerade als sie die größte Moschee des Wahlkreises Kibera verließ. Ihre Büros sind nur einen kurzen Spaziergang entfernt. Als wir uns näherten, hielten viele Leute an, um sie zu begrüßen. Sie antwortete jedem, „salaam aleikum“, hielt an, um zu plaudern, und streichelte das Gesicht eines kleinen Mädchens mit den Händen. Sie führte mich durch ein gewelltes Eisentor in ein ruhiges Gebiet mit Lehmhäusern und Eisenblechdächern. Der Bereich war bemerkenswert sauber, ohne stehendes Wasser oder Abfall, im Gegensatz zu dem, was man normalerweise in Kibera sieht.

Warum es wichtig ist - Die echten Einsätze

Malasen Hamidas Kampf ist nicht nur eine lokale Angelegenheit, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf Umweltgerechtigkeit und Frauenrechte. Der Verlust von Land und Umweltzerstörung betreffen unverhältnismäßig die verletzlichsten Gemeinschaften, wie die nubische Gemeinschaft in Kibera. Der Mangel an Zugang zu grundlegenden Ressourcen wie sauberem Wasser und Sanitärversorgung erhöht die Verwundbarkeit dieser Gemeinschaften gegenüber Krankheiten und anderen Gesundheitsproblemen. Darüber hinaus beeinträchtigen Landverlust und Umweltzerstörung auch die Nahrungsmittelsicherheit und die lokale Wirtschaft.

Der Mechanismus/Wissenschaft dahinter - Die Umweltwissenschaft

Die Umweltzerstörung in Kibera ist ein klassisches Beispiel dafür, wie die Kombination sozialer, wirtschaftlicher und umweltbedingter Faktoren zu katastrophalen Folgen führen kann. Die schnelle Urbanisierung und das Fehlen einer angemessenen Stadtplanung haben ein Umfeld geschaffen, das der Umweltzerstörung Vorschub leistet. Der Mangel an grundlegender Infrastruktur wie Abwassersystemen und Abfallmanagement erhöht die Verschmutzung und die Umweltzerstörung. Darüber hinaus beeinträchtigen Landverlust und Umweltzerstörung auch die lokale Artenvielfalt und die Ökosysteme.

Größerer Kontext - Vergleich mit ähnlichen Ereignissen

Malasen Hamidas Kampf in Kibera ist kein isolierter Fall. Weltweit kämpfen randständige Gemeinschaften gegen Umweltzerstörung und Landverlust. Der Kampf für Umweltgerechtigkeit ist ein globales Thema, das eine koordinierte Herangehensweise und kollektives Handeln erfordert. Malasen Hamidas Erfahrung in Kibera kann als Beispiel für andere Gemeinschaften dienen, die ähnliche Herausforderungen bewältigen.

Was als Nächstes passiert - Auswirkungen und offene Fragen

Malasen Hamidas Kampf in Kibera ist weit davon entfernt, vorbei zu sein. Die nubische Gemeinschaft steht noch immer vor vielen Herausforderungen, darunter Landverlust, Umweltzerstörung und mangelnder Zugang zu grundlegenden Ressourcen. Dennoch bietet Malasen Hamidas Entschlossenheit und Führung Hoffnung für die Zukunft. Die nubische Gemeinschaft in Kibera kann als Beispiel für andere Gemeinschaften dienen, die für Umweltgerechtigkeit und Frauenrechte kämpfen.

Schlussfolgerung - Die Bedeutung der Umweltgerechtigkeit

Malasen Hamidas Kampf in Kibera ist eine wichtige Erinnerung an die Bedeutung der Umweltgerechtigkeit und der Frauenrechte. Umweltzerstörung und Landverlust betreffen unverhältnismäßig die verletzlichsten Gemeinschaften, und es ist notwendig, eine koordinierte Herangehensweise und kollektives Handeln zu ergreifen, um diese Herausforderungen anzugehen. Malasen Hamidas Erfahrung in Kibera kann als Beispiel für andere Gemeinschaften dienen, die ähnliche Herausforderungen bewältigen, und bietet Hoffnung für die Zukunft.

Quelle / Referenz

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Mongabay veröffentlicht.

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Schlagwörter: Umweltgerechtigkeit, Frauenrechte, Abfall, Nubier, Kibera, Kenia, Umweltzerstörung, Landverlust

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