Einführung
Während der neu gewählte Präsident Abelardo de la Espriella verspricht, die Ölreserven auszubeuten, bereiten sich Umweltschützer darauf vor, den Klimafortschritt zu verteidigen.
Für Yuvelis Morales Blanco, jetzt 25 Jahre alt, ist es schwer zu sagen, wann ihr Aktivismus begann. Sie erinnert sich daran, sich in Santander, im Norden Kolumbiens, von jungem Alter an in Fragen des Landrechts und Umweltschutzes engagiert zu haben. Das Leben in der Nähe von Wasser, sagt sie, hat ihre Verbindung zur Natur immer geprägt. "Meine Eltern sind Fischer auf dem Magdalena, dem wichtigsten Fluss Kolumbiens", sagt Morales. "Für uns ist der Fluss nicht nur Nahrung – er verkörpert Leben, Identität und Kultur".
Der Kampf gegen die Ölförderung
Im April erhielt sie den Goldman-Umweltpreis für ihre Führung in Puerto Wilches, wo sie es schaffte, die Ölförderung und die Fracking-Technologie zu stoppen. Es scheint jedoch, dass ihr Kampf gerade erst beginnt.
Die Wahl von Abelardo de la Espriella zum Präsidenten Kolumbiens hat Bedenken über die Zukunft der Umwelt im Lande aufgeworfen. De la Espriella hat versprochen, die Ölreserven Kolumbiens auszubeuten, was katastrophale Folgen für das Klima und die Artenvielfalt haben könnte.
Der Widerstand der Aktivisten
Yuvelis Morales Blanco und andere Umweltschützer in Kolumbien bereiten sich darauf vor, den Druck der Rechten auf fossile Brennstoffe zu widerstehen. Sie argumentieren, dass die Ausbeutung von Öl und Gas nicht nur der Umwelt, sondern auch den lokalen Gemeinschaften, die von diesen natürlichen Ressourcen abhängig sind, schadet.
"Wir geben nicht auf, wir werden weiterkämpfen", sagt Morales. "Unser Kampf ist nicht nur gegen die Ölförderung, sondern auch für die Klimagerechtigkeit und die Rechte der betroffenen Gemeinschaften".
Schluss
Der Kampf der Aktivisten in Kolumbien ist ein inspirierendes Beispiel für den Widerstand gegen die Umweltzerstörung und die Klimaungerechtigkeit. Während die Welt weiter gegen den Klimawandel kämpft, ist es wichtig, dass wir die Stimmen dieser Aktivisten unterstützen und verstärken, die an der Frontlinie des Kampfes um den Schutz des Planeten stehen.
Quelle / Referenz: The Guardian Environment