Einführung
Ein neuer Bericht, der vom Business & Human Rights Resource Centre (BHRRC) veröffentlicht wurde, zeigt einen deutlichen Anstieg von Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Förderung von Übergangsmetallen weltweit. Diese Metalle sind für die Energiewende und spielen eine wichtige Rolle in anderen Branchen wie Technologie und Verteidigung unerlässlich.
Die Situation in Zahlen
Laut den Daten des BHRRC ist Südamerika die Region mit den meisten Vorwürfen von Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Förderung von Übergangsmetallen in den letzten 15 Jahren. Etwa 36% der Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen, die zwischen 2010 und 2025 registriert wurden, kamen aus Südamerika. Viele dieser Vorwürfe beziehen sich auf Verletzungen der Rechte lokaler Gemeinschaften, Verletzungen von Arbeitsrechten und Angriffe auf Umweltschützer.
Im Jahr 2025 waren 17% der weltweit gemeldeten Vorwürfe mit dem Missbrauch der Rechte der indigenen Völker verbunden, einschließlich ihres Rechts auf freie, vorherige und informierte Zustimmung, bevor Bergbauaktivitäten in ihrem Territorium beginnen können.
Datenanalyse
Forscher analysierten den Transition Minerals Tracker des BHRRC, um Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Förderung von neun wichtigen Übergangsmetallen zu identifizieren, darunter Bauxit, Cobalt, Kupfer und Lithium. Sie identifizierten 329 Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen im Jahr 2025, was einen deutlichen Anstieg gegenüber den 156 Vorwürfen darstellt, die im Jahr 2024 gemeldet wurden.
Zwischen 2010 und 2025 hatte Peru die meisten gemeldeten Vorwürfe (174), gefolgt von der Demokratischen Republik Kongo (151) und Chile (137).
Folgen und Herausforderungen
Laut der Autorin des Berichts, Blanca Racionero Gomez, zeigen die Daten von 2025 deutlich die Kosten des Konflikts: Wir sehen Projektverzögerungen und -aussetzungen als direkte Folge von Menschenrechtsbedenken, was eine reale Bedrohung für die Energiewende als Ganzes darstellt.
Fazit
Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Förderung von Übergangsmetallen sind ein wachsendes Problem, das sofortige Aufmerksamkeit erfordert. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen, Regierungen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Energiewende gerecht und die Menschenrechte respektiert.