Einführung
An einem sonnigen Tag im April in Cobh, Irland, gehe ich eine Jahrhunderte alte Kopfsteinpflasterstraße hinunter, die in einen Hafen voller Fischerboote führt. Auf halbem Weg wird die Steinwand von einer Installation von 60 sechseckigen Betonpaneelen unterbrochen, die in den Stein eingelassen sind.
Diese Paneele wurden im September 2025 am Pier Kennedy in Cobh, einer Hafenstadt in der Grafschaft Cork, Irland, als Teil des Living-Seawalls-Projekts installiert. Das Living-Seawalls-Projekt, das vom Sydney Institute of Marine Science und der Firma Reef Design Lab, beide in Australien, geleitet wird, zielt darauf ab, panelfreundliche Paneele, Felsen und Pfähle zu schaffen, die auf Seawalls, Marinas, Piers und anderen harten Küsteninfrastrukturen installiert werden können, um sie für Meeresleben gastfreundlicher zu machen.
Das Living-Seawalls-Projekt
Das Living-Seawalls-Projekt hat das Ziel, Paneele zu schaffen, die in Küsteninfrastrukturen installiert werden können, um die Meeresbiodiversität zu fördern. Die Paneele sind so konzipiert, dass sie Lebensräume für eine Vielzahl von Meeresarten bieten, von Algen bis hin zu Mollusken und Fischen.
Das Team des Living-Seawalls-Projekts arbeitet daran, Paneele zu entwickeln, die in verschiedenen Arten von Küsteninfrastrukturen installiert werden können, einschließlich Seawalls, Marinas und Piers. Die Paneele sind aus Beton gefertigt und haben unterschiedliche Texturen und Formen, um Lebensräume für verschiedene Meeresarten zu bieten.
Erste Ergebnisse
Die ersten Ergebnisse des Living-Seawalls-Projekts sind vielversprechend. In Cobh, Irland, ziehen die am Pier Kennedy installierten Paneele eine Vielzahl von Meeresarten an, einschließlich Algen, Mollusken und Fischen.
Das Team des Living-Seawalls-Projekts überwacht die Paneele und sammelt Daten über die Meeresbiodiversität in der Umgebung. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass die Paneele einen positiven Einfluss auf die lokale Meeresbiodiversität haben.
Schlussfolgerung
Das Living-Seawalls-Projekt ist ein Beispiel dafür, wie Küsteninfrastruktur so gestaltet werden kann, dass sie Meeresleben beherbergt anstelle von Schaden zu verursachen. Mit der zunehmenden Urbanisierung der Küstenregionen ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir Wege finden, um die Meeresbiodiversität zu fördern und die Küstenökosysteme zu schützen.
Das Living-Seawalls-Projekt ist ein Schritt in die richtige Richtung und kann als Vorbild für andere Küsteninfrastrukturprojekte auf der ganzen Welt dienen.
Quelle / Referenz
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Mongabay veröffentlicht