Einführung
Der Schweizer Bundesrat, Guy Parmelin, hat kürzlich angekündigt, dass die Schweiz Spenden an den Amazonas-Fonds leisten wird. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Bekämpfung der illegalen Abholzung in der Region.
Der Amazonas-Fonds
Der Amazonas-Fonds wurde 2008 gegründet und erhält Spenden hauptsächlich von Norwegen und Deutschland. Allerdings haben die Länder 2019 die Übertragungen ausgesetzt und die Werte für neue Projekte eingefroren, um nur die bereits programmierten Zahlungen aufrechtzuerhalten. Die Schweiz schließt sich anderen Ländern an, wie den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich, die auch angekündigt haben, Beiträge zum Fonds leisten zu wollen.
Amtliche Erklärungen
In einer Erklärung an die Presse dankte Vizepräsident Geraldo Alckmin den Schweizern für ihre Initiative und hob die gute wirtschaftliche Partnerschaft und die Investitionsmöglichkeiten zwischen den beiden Ländern hervor. Alckmin erklärte auch, dass Brasilien sich zum nachhaltigen Wachstum und zur Bekämpfung der illegalen Abholzung bekennt.
Mercosur-EFTA-Abkommen
Während der Reden erwähnten Alckmin und Parmelin das Handelsabkommen, das zwischen Mercosur (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) ausgehandelt wurde, der die Schweiz angehört. Das Abkommen, das seit 2017 ausgehandelt wurde, wurde 2019 abgeschlossen, aber es gibt noch offene Punkte im Zusammenhang mit technischen Fragen.
Schlussfolgerung
Die Spende der Schweiz an den Amazonas-Fonds ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Bekämpfung der illegalen Abholzung in der Region. Es ist wichtig, dass andere Länder diesem Beispiel folgen und zur Erhaltung des Amazonas beitragen.
Source / Reference
Original URL: https://g1.globo.com/politica/noticia/2023/07/05/suica-fara-doacoes-ao-fundo-amazonia-anuncia-representante-do-pais-europeu.ghtml