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Der Reis von Sri Lanka: Ein Werkzeug zur Erhaltung der indigenen Landwirtschaft und Krankheitsbewältigung

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Was passierte

Im Sri Lanka, vor den 1940er Jahren und der Grünen Revolution, bauten Reisbauern traditionelle Reissorten an, die lokal als purana haal bekannt waren. Diese Reissorten waren widerstandsfähig und besaßen unterschiedliche Nähr- und Heilwerte, wurden aber durch neue, verbesserte Reissorten ersetzt, um eine bessere Qualität und höhere Erträge zu erzielen.

Karu Herath, ein Reisbauer in der Ortschaft Dunuwila, an der Grenze zum Wasgamuwa-Nationalpark, der sich in den Distrikten Matale und Polonnaruwa befindet, baut seit 27 Jahren traditionelle Reissorten an. Er sagte gegenüber Mongabay, dass weniger als 30 Sorten von den geschätzten 2.500 traditionellen Reissorten übrig geblieben sind, eine Behauptung, die von Reisforschern unterstützt wird.

Warum es wichtig ist

Der Verlust von indigenen Reissorten und traditionellem Wissen über indigene landwirtschaftliche Praktiken im Sri Lanka hatte einen erheblichen Einfluss auf die Artenvielfalt und die Nahrungsmittelsicherheit des Landes. Die Einführung neuer, verbesserter Reissorten und Düngemittel nach den 1940er Jahren führte zum Verlust vieler indigener Reissorten und zur Vergessenheit traditioneller landwirtschaftlicher Praktiken.

Herath hält diese Praxis aufrecht und baut nur während der Monsun-Saison an. "Während der Trockenzeit lassen wir den Boden sich erholen und bauen traditionelle Getreide und Hülsenfrüchte wie kurakkan und mung an", sagte er. "Das entzieht dem Boden unterschiedliche Nährstoffe und benötigt weniger Wasser als Reis. Das war das traditionelle System der Bodennutzung, das durch die britischen Kolonialherren geändert wurde".

Der Mechanismus/Wissenschaft dahinter

Der Verlust der Artenvielfalt in Reissorten ist ein ernstes Problem, da traditionelle Reissorten einzigartige Eigenschaften besitzen, die sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten und ungünstige Klimabedingungen machen. Die Einführung neuer, verbesserter Reissorten kann zum Verlust wichtiger Gene führen, die zur Verbesserung der Krankheits- und Trockenheitsresistenz verwendet werden könnten.

Darüber hinaus ist die Praxis des Anbaus von traditionellem Reis während der Monsun-Saison und der Anbau von Getreide und Hülsenfrüchten während der Trockenzeit ein Beispiel für ein traditionelles System der Bodennutzung, das die Artenvielfalt und die Nahrungsmittelsicherheit fördert. Dieses Anbausystem ermöglicht es dem Boden, sich zu erholen, und reduziert die Notwendigkeit von chemischen Düngemitteln und Pestiziden.

Größerer Kontext

Der Verlust von indigenen Reissorten und traditionellem Wissen über indigene landwirtschaftliche Praktiken ist ein globales Problem. Viele Entwicklungsländer stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie dem Sri Lanka, mit dem Verlust der Artenvielfalt und der Abhängigkeit von verbesserten Reissorten.

Es gibt jedoch Beispiele von Ländern, die daran arbeiten, die indigene Landwirtschaft zu erhalten und zu fördern. Zum Beispiel hat Indien ein Programm zur Erhaltung traditioneller Reissorten und fördert die biologische Landwirtschaft und die Artenvielfalt.

Was als Nächstes passiert

Es ist wichtig, dass der Sri Lanka und andere Länder Maßnahmen ergreifen, um die indigene Landwirtschaft und die Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern. Dazu können die Schaffung von Programmen zur Erhaltung traditioneller Reissorten, die Förderung der biologischen Landwirtschaft und die Bildung über die Bedeutung der Artenvielfalt und der Nahrungsmittelsicherheit gehören.

Darüber hinaus ist es entscheidend, dass Regierungen und internationale Organisationen die indigenen Bauern unterstützen und die nachhaltige Landwirtschaft fördern. Dazu können die Bereitstellung von finanziellen, technischen und Kapazitätsaufbau-Ressourcen für die indigenen Bauern sowie die Schaffung von Märkten für indigene landwirtschaftliche Produkte gehören.

Quelle / Referenz

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Mongabay veröffentlicht.

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Schlagwörter: Reis, Sri Lanka, indigene Landwirtschaft, Artenvielfalt, Nahrungsmittelsicherheit, traditionelle Reissorten

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