Was passiert ist
Im vergangenen Monat verzeichneten die großen Ölkonzerne massive Gewinne, die durch den laufenden Krieg im Iran getrieben wurden. Die größten Ölkonzerne der Welt haben im zweiten Quartal 2026 eine Reihe beeindruckender Gewinne bekannt gegeben, wobei die Gewinne der börsennotierten Unternehmen auf fast 50 Milliarden Dollar zwischen April und Juni sprangen.
Die in Texas ansässige ExxonMobil führte die Rangliste an und gab Gewinne von 14,5 Milliarden Dollar im zweiten Quartal bekannt – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Die ebenfalls in Texas ansässige Chevron verzeichnete Gewinne, die um fast 400 % auf 12 Milliarden Dollar sprangen, im Vergleich zu 2,5 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die britischen Konzerne Shell und BP verzeichneten Gewinne von 9,84 Milliarden Dollar bzw. 5,7 Milliarden Dollar, während die französische TotalEnergies einen angepassten Nettogewinn von 5,4 Milliarden Dollar im zweiten Quartal 2026 verzeichnete – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Der italienische Konzern Eni schloss die Liste mit 2,3 Milliarden Euro (2,6 Milliarden Dollar) ab.
Warum es wichtig ist
Diese beeindruckenden Zahlen können leicht ihre Bedeutung auf der Seite verlieren. 50 Milliarden Dollar klingen wie eine enorme Summe, aber was bedeutet das in der Praxis wirklich? Laut Oxfam hat ExxonMobil in den letzten drei Monaten 1.800 Dollar pro Sekunde an Gewinn gemacht. Chevron hat 1.200 Dollar pro Sekunde eingesteckt, und Shell 1.000 Dollar pro Sekunde.
Bis zum Ende des Jahres werden diese sechs Konzerne voraussichtlich insgesamt 147 Milliarden Dollar einstecken. Diese Gewinne wurden durch eskalierende Konflikte getrieben, an denen der Iran beteiligt war, die die Preise für Rohöl und raffinierte Chemikalien nach signifikanten Unterbrechungen der Lieferungen im Persischen Golf in die Höhe trieben.
Der wissenschaftliche Mechanismus dahinter
Der Krieg im Iran und die Unterbrechungen der Öllieferungen im Persischen Golf haben einen direkten Einfluss auf die globalen Ölpreise. Wenn die Ölangebot aufgrund von Konflikten oder Unterbrechungen sinkt, neigen die Preise dazu, zu steigen. Dies liegt daran, dass die Nachfrage nach Öl konstant bleibt, während das verfügbare Angebot sinkt.
Darüber hinaus macht die Abhängigkeit vieler Länder von den Ölimporten aus dem Persischen Golf sie anfällig für Schwankungen der Ölpreise. Asiatische Länder, die stark von den Öl- und Gasimporten aus dem Persischen Golf abhängig sind, waren besonders betroffen.
Größerer Kontext
Diese Rekordgewinne der Ölindustrie sind nicht isoliert. Sie spiegeln einen umfassenderen Trend wider, bei dem die Ölpreise aufgrund von Konflikten und Unterbrechungen in der Lieferkette steigen. Darüber hinaus trägt die steigende EnergieNachfrage weltweit, kombiniert mit der begrenzten Ölproduktionskapazität, zu höheren Preisen bei.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Gewinne auch mit einem Preis verbunden sind. Die anhaltende Abhängigkeit von Öl als Energiequelle trägt zu den Klimaveränderungen, der Luft- und Wasserverschmutzung und anderen Umweltproblemen bei. Da die Welt nach sauberen und nachhaltigen Energiequellen sucht, muss die Ölindustrie sich anpassen und in saubere Technologien investieren.
Was als Nächstes passiert
Da die Welt weiterhin mit den Energie- und UmweltHerausforderungen konfrontiert ist, ist es entscheidend, dass Regierungen und Unternehmen zusammenarbeiten, um den Übergang zu sauberen und nachhaltigen Energiequellen zu fördern. Dazu gehören Investitionen in erneuerbare Energien wie Solarenergie und Windenergie sowie die Verbesserung der Energieeffizienz und die Reduzierung des Ölverbrauchs.
Darüber hinaus spielen die Verbraucher eine wichtige Rolle. Veränderungen in den Konsummustern, wie die Adoption von Elektrofahrzeugen, die Reduzierung der Verwendung von Plastik und die Wahl von nachhaltigen Produkten, können erheblich zur Reduzierung der ÖlAbhängigkeit und zur Milderung der Klimaveränderungen beitragen.
Quelle / Referenz
Original-URL: email://[email protected]/Inside%20Big%20Oil%E2%80%99s%20%2450%20billion%20quarter_9
Quellenname: Email: "Earth.Org"
https://earthorg.substack.com/p/inside-big-oils-50-billion-quarter